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        <title>Freie Impfentscheidung</title>
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        <description>Sophie Karbjinski ist Schauspielerin Jessica Hamed ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht Abstract Jessica Hamed Freie Impfentscheidung in Zeiten von 2G? Der Ausgrenzung einer ganzen Bevölkerungsgruppe aufgrund ihrer freien Entscheidung gegen einen irreversiblen medizinischen Eingriff, der mit dem – wenngleich niedrigen, aber vorhandenen – Risiko von erheblichen Nebenwirkungen bis hin zum Tod verbunden ist, stellt eine Impfpflicht dar. Die seitBeginn der Pandemie absurde Beweislastumkehr, dass ein gesunder, symptomfreier Mensch die gegen ihn gerichtete Krankheitsvermutung mittels Test widerlegen muss, wurde nunmehr darin gesteigert,   dass   ihm   sogar   die   Möglichkeit   des   Gegenbeweises   genommen   wird.   Eine Wahlmöglichkeit   zwischen   Impfung   und   Nichtimpfung   besteht   damit   faktisch   nicht,   weshalb führende   Politiker*innen,   die   immer   noch   die   angebliche   Freiwilligkeit   hochhalten,   schlicht  – zurückhaltend formuliert – unaufrichtig sind. Die aktuelle Politik ist aber auch deshalb verfehlt, weil mehrere Studien belegen, dass Geimpfte das Virus – wenn auch mit kürzerer Ansteckungszeit, aber nicht weniger infektiös –  verbreiten , weshalb „2G“ auch gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz verstößt. Geimpfte tragen kürzer, aber nicht weniger infektiös zur „Bedrohung des Gesundheitssystems“ bei, weshalb es keine wissenschaftliche Rechtfertigung   für   eine   so   dramatische   Ungleichbehandlung   von   geimpften  und  ungeimpften Menschen gibt. Sie ist rein politisch motiviert und soll Menschen zur Impfung bewegen. Soweit eingewendet wird, dass Geimpfte ein reduziertes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und   damit   für   eine   Krankenhauseinweisung   hätten   und   sich   hierdurch   die   Unterscheidung rechtfertige, führt dies zu Weiterungen, die wiederum in eine tiefere Spaltung der Gesellschaft einmünden: Denn die Hospitalisierungsrisiko lässt sich nicht einfach nach dem Impfstatus bemessen. Wenn die Gesellschaft ein solch‘ menschenverachtendes System in Form eines „Health Credit Systems“ etablieren möchte, in dem man etwa für eine Impfung freien Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder Einrichtungen bekommt, müsste sie konsequenterweise auch das individuelle Risiko jedes Menschen für eine Krankenhauseinweisung und damit etwa auch Faktoren wie Alter, Zeitpunkt der Impfung, Vorerkrankung und Übergewicht als entscheidungsrelevant berücksichtigen. https://www.allesaufdentisch.tv</description>
        <lastBuildDate>Tue, 07 Jul 2026 07:59:33 GMT</lastBuildDate>
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